Gewebediagnostik

Eine sichere Diagnose kann nur an einer feingeweblichen (mikroskopischen) Untersuchung des Materials erfolgen. Entsprechend breit ist das Spektrum an Probenmaterial, z. B. Körperflüssigkeiten wie Urin oder Pleuraergüsse, Gewebe aus der Gallenblase, Magen, Darm, Leberflecken aber auch Abstriche im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen. Eine solche  Diagnose ist Grundlage  der evidenzbasierten Weiterbehandlung durch die klinisch tätigen Kollegen (z.B. Kontrolluntersuchungen, medikamentöse oder chirurgische Therapie). 

Eine zentrale Rolle bei der pathohistologischen Untersuchung der Gewebeproben  besteht im  Zusammenspiel zwischen der makroskopischen und der mikroskopischen Begutachtung von krankhaft verändertem Gewebe. 

Der Weg der Probe ....

Detail aus einem Gichttophus - Kristallablagerungen
Polarisationsbild eines Gichttophus
Fouchet-Färbung -Lebercirrhose (ethyltoxisch)

Hämorrhoide
Eisenfärbung -  Lebercirrhose (alkoholtoxisch)
Goldner-Färbung - Lebercirrhose (ethyltoxisch)

HE-M.Paget der Mamille
Plattenepithel - Epidermis der Haut
Appendikopathia oxyurica

EvG-Färbung, Detail eines Blutgefäßes
Giemsa-Färbung - Magenschleimhaut
PAS-Färbung - Aspergillus

Vorraussichtliche Befundlaufzeiten

.... nach Probeneingang für: 

  • Zytologische Proben/Biopsie/kleine Operationspräparate mindestens 24 h
  • Größere Operationspräparate mit längeren Fixierungszeiten: 2-3 Arbeitstage
  • Schnelleinbettungen mit Befundübermittlung nach 6 h, bei Ankunft der Probe bis 10 Uhr (sehr kleine Proben, bitte vorherige Anmeldung)
  • Zweitmeinungen/Referenzpathologische Untersuchungen > 5 Arbeitstage
  • Molekularpathologische Untersuchungen: > 7-10 Arbeitstage