Schnellschnitt

Ein Schnellschnitt findet Anwendung, wenn eine umgehende Untersuchung einer Gewebeprobe benötigt wird, deren Befund über die weitere Vorgehensweise, z.B. bei einer laufenden Operation, entscheidet. 

Die native Probe wird dabei schockgefroren und bei -20 °C geschnitten, eingefärbt und mikroskopisch untersucht. Das Ergebnis liegt dann, nach Eingang der Probe im Institut, in ca. 20 Minuten vor.

Das Verfahren ist allerdings kein gewebeschonendes Verfahren. Immunhistochemische und /oder ggf. molekulare Zusatzuntersuchungen sollten ausschließlich am primär formalinfixierten Gewebe erfolgen, da sonst zweifelhafte/falsche Ergebnisse nicht ausgeschlossen werden können.