Tipps zur Gewebevorbereitung

Biopsien:
Ein Probengefäß pro Lokalisation

Operationspräparate:
Eine eindeutige Markierung des Präparates mit festsitzenden Fäden, Clips oder Farbstoffen zur räumlichen Orientierung der Markierungen. Dabei ist infektiöses oder radioaktives Material gesondert zu kennzeichnen.

Zytologische Punktate/Flüssigkeiten/Ausstriche:
Einsendung von nativem Material

Einsendung von formalinfixiertem Biopsie- oder Operationsmaterial:
Fixierung in 10 % -igem Formalin (entspricht 4 % Formaldehyd), neutral gepuffert
Volumenverhältnis Gewebe zu Formalin mind. 1:10
Das Präparat sollte frei im Fixans schwimmen

Einsendung von Schnellschnitten:
Gewebe unfixiert belassen
Um ein Austrocknen zu verhindern kleine Gewebestückchen in feuchten Tupfern einsenden
Bei längeren Transporten für eine Kühlung (Eis) sorgen
Einsendeschein mit genauen Angaben zur aktuellen Schnellschnittfragestellung!
Definitive Telefonnummer für die Übermittlung des Schnellschnittergebnisses angeben, möglichst Name des Operateurs

 

 

Tipps zum Ausfüllen des Begleitscheines

Grund: Minimierung der Verwechslungsgefahr und Sicherstellung einer möglichst genauen Diagnostik!!!!

Zur eindeutigen Kennzeichnung der Probengefäße benötigen wir folgende Angaben zum Patienten:
Name (evtl. Geburtsname), Geburtsdatum, Lokalisation der Entnahme

Werden mehrere Proben von einem Patienten eingesandt, so ist auf eine eindeutige Zuordnung (z. B. durch Nummerierung) zu achten!

Damit eine möglichst genaue und reibungslose Diagnostik erfolgen kann, benötigen wir folgende Angaben auf dem Untersuchungsantrag:
Informationen zum klinischen Befund, Verdachtsdiagnosen, evtl. histopathologische Vorbefunde, Auskunft über Therapien, entsprechende Markierungen des Präparates

Für unsere Abrechnung bedarf es folgender Angaben zum Patienten:
Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Krankenkassendaten, stationäre oder ambulante Behandlung, Regelklasse oder Chefarztbehandlung, §116